Schwingkissentherapie

 

Bei der Schwingkissentherapie liegt der Klient vom Becken bis zum Kopf auf einem speziellen Luftkissen. Der Therapeut übt sanfte Bewegungen, Zug- und Dehnreize auf den Klienten aus, dabei kommt der Klient auf dem Kissen ins Schwingen. Die sanfte Schwingung erzeugt eine Lockerung des Bandapparats und der Muskulatur im gesamten Rücken-, Schulter- und Beckenbereich.

 

Das sanfte Auseinanderziehen der Wirbelsäule/Wirbelkörper verschafft den Bandscheiben, Nerven, Lymph- und Blutgefässen wieder mehr Raum. Dadurch wird die Funktion der einzelnen Strukturen, wie z. B. die Blutzirkulation und der Lymphfluss, optimiert und Nervenschmerzen können sich verabschieden.

 

Ist das Becken und die Wirbelsäule ausgerichtet, ist eine einseitige Haltung und Belastung ausgeschlossen. Die Energie im Rückenmarkskanal kann wieder fliessen und wir können wieder klarer denken. Ein stabiler und aufrechter Rumpf ermöglicht uns die grösstmögliche Beweglichkeit für den Kopf, die Arme und Beine und ist die Voraussetzung für die optimale Funktion aller Körperfunktionen.

 

Die Schwingkissentherapie eignet sich zur Behandlung folgender Beschwerden:

  • ISG-Blockaden* mit Beckenschiefstand und Beinlängendifferenzen

  • Rücken-, Lenden- und Beckenbeschwerden (Ischias-Schmerzen)

  • Blockaden im Schultergürtel

  • Kopfschmerzen und Migräne

  • Knie- und Fussbeschwerden aufgrund einseitiger Belastung

  • Arthrose und Arthritis

  • Skoliose / Wirbelsäulenverdrehung

  • Wachstumsstörungen (Kinder und Jugendliche)

  • Schwangerschaftsbedingte Rücken- und Lendenbeschwerden

 

* ISG = Iliosacral-Gelenk (Becken-Kreuzbein-Gelenk)

 

Wussten Sie, dass 80 % der Bevölkerung zeitweise oder konstant eine „unterschiedliche Beinlänge“ aufweist, die in 95 % der Fälle auf blockierte ISG-Gelenke zurückgeht und auf keinen Fall mit Einlagen oder Absatzerhöhung korrigiert werden darf?

 

Nur gerade 5 % aller Beinlängendifferenzen sind anatomisch bedingt (durch eine ungleiche Knochenlänge)

 

Ursachen einer ISG-Blockierung / Verschiebung sind:

Unfälle, Stürze, einseitige Belastung, schräge Haltung (z. B. am Arbeitsplatz), überschlagene Beine, Geburt (kann die Mutter und das Kind betreffen), Absatzschuhe, Wachstumsstörungen usw.

 

 

© 2020 Mirjam Riechsteiner